Ski-Weekend 10./11. März 2012 Sattel Hochstuckli

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Da die Wirtin vom Gasthaus Herrenboden unsere von Andrea Habegger reservierten Zimmer an andere Gäste vergab, hat Andrea uns dieses Jahr im Skihaus Hochstuckli Betten im Massenlager reserviert. Massenlager sind wirklich nicht mehr mein Ding, aber wir haben uns doch mit Vorfreude angemeldet. Wie immer war alles super organisiert. Die Tickets lagen am Schalter der Talstation bereit. Da es am Donnerstag noch geschneit hatte, waren die Schneeverhältnisse am Samstag perfekt und wir genossen jede Abfahrt. Das TV Skiweekend auf dem Hochstuckli hat seinen speziellen Reiz. Man trifft sich immer wieder, ob am Skilift oder in der Beiz. Mal fährt man in Gruppen, mal zu Zweit, mal in einer anderen Gruppe. Die Kinder sind zwar meistens alleine unterwegs und doch hat man sie immer wieder unter Kontrolle.

Am Samstag nach der letzten Abfahrt  trafen wir uns alle auf der Terrasse vom Skihaus und bald wurden Karten ausgeteilt und „Hose abe“ gespielt. Irgendwann war es Zeit ins Haus zu gehen und dort wurde auch gleich weiter gespielt. Die Kinder verzogen sich ins Massenlager und „gamten“, was die Spielkonsolen und Smartphones hergaben. Zum köstlichen Nachtessen waren aber alle wieder zusammen. Wir staunten nicht schlecht, als nach dem Essen die Mutter und die Tante der Wirtin sich nebeneinander hinstellten und mit singen und jodeln anfingen. Sogar die Schwyzerörgeli wurden noch ausgepackt. Das gab dem Abend etwas Besonderes und wir konnten die Freude der beiden Frauen spüren. Die Nacht verlief für mich, mit Ohrenstöpsel ausgerüstet, ruhig, sogar als die letzten Gäste (nicht vom TV) ziemlich angetrunken und entsprechend geräuschvoll unter ihre Decken krochen.

 Das Frühstücksbuffet liess keine Wünsche offen, Gipfeli, Brot, Rösti, Eier, Käse, Wurst usw. Die Küche im Skihaus Hochstuckli hat uns begeistert und wir genossen die Schlemmerei. Nachdem das Massenlager aufgeräumt und das Gepäck parat war, zog es uns wieder auf die Pisten. Die Verhältnisse waren bis zum Mittagessen wiederum super. Nun setzte das warme Wetter dem Schnee zusehends zu, dieser wurde weich und schwer, wie die Beine der Skifahrer. Die Kinder wurden langsam müde und eine Familie nach der anderen machte sich auf den Heimweg. Das Skiweekend 2012 ist vorbei, wird uns allen aber sicher in guter Erinnerung bleiben.

Barbara Schenker