Vereinsreise Vinschgau

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Vereinsreise Vinschgau

 

Freitag, 14.30 Uhr Parkplatz Looren. Es regnet. Wir Teilnehmer sind reisebereit. Wo bleiben unsere Leiter Sandro und Moritz, wie fahren wir wohl ins Südtirol? Etwas verspätet schwenkt ein Leihpersonenbus auf den Parkplatz. Am Steuer sitzt Moritz. Schnell das Gepäck eingeladen und los geht die Fahrt. Nach knapp vier Stunden problemloser Reise Richtung Landquart, durch den Vereinatunnel, über den Ofenpass ins Vinschgau, erreichen wir Schlanders. Nach der freundlichen Begrüssung und Zimmerbezug im Hotel Schwarzer Widder schlendern wir hinüber zum Schwarzen Adler wo wir mit einem feinen Nachtessen verwöhnt werden. Mit einem Glas Wein lassen wir den Abend ausklingen.

Ausgeschlafen, im Velodress holen wir am nächsten Morgen die am Bahnhof bereitgestellten Fahrräder ab. Blauer Himmel, Sonnenschein, gutgelaunt, angeführt von Moritz, radeln wir entlang der Etsch und durch viele Apfelplantagen Richtung Meran. Die Anstrengung hält sich in Grenzen, die Velos sind bequem, meistens geht es leicht bergab. Unterhalb des Schlosses Juval, das Reinhold Messner (Bergsteiger) 1983 erworben hat, erwartet uns Sandro mit dem Bus. Schnell die Velos parkiert und gesichert, steigen wir in den Bus. Auf einer schmalen Bergstrasse erreichen wir das Weingut Unterortl, das zum Juvalareal gehört und von der Familie Aurich gepachtet und bewirtschaftet wird. Mit einem Weinglas bewaffnet geht es auf einen Rundgang im steilen Weingut. Frau Aurich erzählt uns von ihrem Leben als Weinbauern, über die von ihnen angepflanzten Rebsorten und die Vermarktung ihrer Produkte. Dabei dürfen wir verschiedene Weine probieren. Zurück beim Haus besichtigen wir noch den Weinkeller und Herr Aurich präsentiert uns seine Schnapsbrennerei und die daraus entstandenen Produkte.

“ Gestärkt“ geht die Velofahrt, jetzt angeführt von Sandro, weiter. Kurz vor Meran ist für uns ein Tisch in der Brauerei Forst für das Mittagessen reserviert. Von hier aus erreichen wir Meran in kurzer Zeit. Beim Bahnhof geben wir die Velos ab. Der Bus steht schon bereit und wir fahren zum Hotel Therme. Da das öffentliche Thermalbad (zu) viele Besucher hat, ziehen es die meisten vor, sich im hoteleigenen Spa zu entspannen. Erholt geht es zum Nachtessen auf einer lauschigen Terrasse mitten in Meran. Wir geniessen den Abend bei feinem Essen und vorzüglichem einheimischen Wein. Bevor wir schlafen gehen, genehmigen wir uns noch in einer (für uns ältere Semester etwas lauten) Bar einen (alkoholfreien) Drink.

Sonntagmorgen, das reichhaltige Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Um zehn Uhr empfängt uns dann Sabine, gekleidet in einer einheimischen Tracht, zur Meraner Stadtführung. Mit einer unterhaltsamen, kurzen Zusammenfassung über Geschichte, Geologie und Geographie über das Südtirol beginnt die Führung. Begleitet von witzigen, informativen Erklärungen schlendern wir über Promenaden, Laubengänge und schmale Gassen durch das ältere Meran. Nach ca. zwei unterhaltsamen Stunden ist die Führung zu Ende. Nun bleibt uns Zeit wie die früheren Kurgäste (vor allem adlige und reiche Kaufmanns-Frauen) zu promenieren. Viel zu schnell ist es Zeit für die Heimfahrt.

Für die perfekte Organisation dieses megaschönen, abwechslungsreichen Wochenendes möchten wir uns ganz herzlich bei Moritz und Sandro bedanken.

Für die(wunderbar, harmonische) Reisegruppe: Ursi Lutz