Wir sagen JA - Unterstütze das Pro Looren Komitte mit deinem Namen

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Unterstütze das Komitee pro Looren mit deinem Namen

Wie Ihr in der Maurmer Post lesen konntet, wurde ein “Looren Nein” Komitee gegründet, mit dem Ziel, das gesamte Generationenprojekt Looren zu verhindern.

Um diesem Nein-Komitee entgegen halten zu können wurde das Komitee „pro Looren“ gegründet. Dieses möchte in den nächsten Wochen zwei bis drei Inserate in der Maurmer Post schalten in welchem sich Einzelpersonen oder Familien aus der Gemeinde namentlich für das Gesamtprojekt Looren aussprechen.

Wenn wir an der Abstimmung eine Mehrheit erreichen wollen, müssen wir Präsenz zeigen. Deshalb brauchen wir möglichst zahlreiche Zusagen von euch, eure Namen im Inserat des „pro Looren“ Komitees abdrucken zu dürfen. Bitte schickt baldmöglichst Eure Zusage an Angelina (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Zudem würde es uns freuen möglichst viele von Euch an der Podiumsdiskussion vom 29. August, 20:00 im Loorensaal zu sehen, um die Anliegen des Turnvereins zu unterstützen!

 

Generationenprojekt Looren - Wir sagen JA!

- Die Schul- und Sportanlage Looren befindet sich an attraktiver Lage. Erneuern und ergänzen wir diese Anlagen für eine attraktive Gemeinde Maur.

- Die Sportanlagen sind übernutzt. Schaffen wir endlich die Grundlagen für den Bedürfnissen entsprechenden Sportanlagen.

- Mit dem Bau einer neuen Turnhalle, eines Infrastrukturgebäudes (Vereinshaus) und eines Fussball-Kunstrasenfeldes erhalten wir vom TV Maur für unsere Polysport- und Leichtathletik - Angebote endlich den Raum, den wir schon lange benötigen.

- Gut ausgebaute Sportanlagen an attraktiver Lage ziehen gute Trainierinnen und Trainer nach Maur. So können wir Ihnen ein Sportangebot auf hohem Niveau anbieten - ohne für den Betrieb die Gemeindekasse zu belasten.

Darum sagen wir Ja zu dem Generationenprojekt Looren - mit einem starken JA zum Modul Verein / Sport C1 und C2, Stichfrage D, C2!

Wir werden Ihren Auftrag auf dem Sportplatz umsetzen......

 

Argumente aus finanzieller Sicht:

Können oder wollen wir uns das Generationenprojekt leisten?

Diese Frage ist nicht leicht mit einem einfachen Ja oder Nein zu beantworten. Je nach Standpunk oder Präferenz mag man zu einem anderen Schluss kommen. Tatsache ist aber: Maur ist mit einem Nettovermögen von 83 Mio. Fr. eine vergleichsweise reiche Gemeinde. Allein 32 Mio. Fr. davon wurden in den Jahren 2007 – 2015 angespart. Es wird somit nicht auf Kosten künftiger Generationen investiert, vielmehr für künftige Generationen.

Der Maurmer Gemeindesteuerfuss von 87% reicht für den 16 Platz unter den 168 Zürcher Gemeinden. Das ist eine ausgezeichnete Position und wahrlich ein Leistungsausweis für eine gute Finanzpolitik und sparsamen Umgang mit Steuergeldern. Ein tiefer Steuerfuss oder hohes Gemeindevermögen kann aber für sich allein kein erstrebenswertes Ziel sein.

Unser Gemeinderat hat ein solides Finanzierungskonzept vorgelegt und extern überprüfen lassen. Ein Nein zum Generationenprojekt heisst mitnichten, dass dann keine grösseren Investitionen fällig werden. Die bestehende Loorenanlage ist in die Jahre gekommen und es besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Eine etappierte Sanierung und Erweiterung wird unter dem Strich nicht billiger ausfallen. Das vorliegende Generationenprojekt ist nicht überrissen und erfüllt ausgewiesene Bedürfnisse. Der Gemeinderat hat aufgezeigt, dass wir dieses Projekt realisieren können ohne uns auf finanzielles Glatteis begeben zu müssen.

Was werden die Folgekosten sein?

Jede Investition führt zu Folgekosten in der Form von Betriebs- und Unterhaltskosten. Beim Generationenprojekt handelt es sich grossenteils um Sanierungsmassnahmen und Ersatzbauten. Das heisst, die entsprechenden Investitionen lösen keine neuen Betriebskosten aus. Im Gegenteil: sanierte Bauten und neue Anlagen können kostengünstiger betrieben (z.B. Energiekosten) und unterhalten werden. Wird das ganze Generationenprojekt realisiert, inklusive Vereinshaus, steigt der Betriebsaufwand um ca. 70‘000 Fr. pro Jahr. Dieser Betrag wurde durch ein ausgewiesenes Planungsbüro errechnet.

Das sagen die Projektgegner:

„Maur lässt sich auf ein finanzielles Abenteuer ein.“

Die Projektgegner erwarten eine sich generell verschlechternde Finanzlage der Gemeinden mit sinkenden Steuereinnahmen. Da steckt viel Zweckpessimismus drin. Man kann Krisen auch herbeireden. Es macht durchaus Sinn, dass die öffentliche Hand in schlechteren Zeiten antizyklisch investiert.

„Das Generationenprojekt führt zu Folgekosten von über 6 Mio. Fr.“

Diese Zahl ist falsch und polemisch. Es wird suggeriert, dass sich die Gemeinde Maur ohne Steuererhöhung das Generationenprojekt nicht leisten kann. Zum einen ist die Schätzung schlicht zu hoch angesetzt, zum anderen sind darin viele Kosten enthalten, für die wir bereits heute aufkommen müssen. Der Gemeinderat hat transparent und nachvollziehbar dargelegt, was die Folgekosten sein werden.

Kurt Schenker, Präsident IG Sport Maur

 

Sport Ja, Luxus Nein - eine Erwiderung

In der MP vom 1.7.2016 bezeichnete das Septett um Altgemeindepräsident Büechi und Altgemeinderat Gantner das Modul C (Sport - Verein) des Generationenprojekt Looren als luxuriös und eine Verschwendung von öffentlichen Mitteln.

Bestehendes Angebot dank Freiwilligenarbeit und qualifiziertem Personal

Wir Anbieter von niederschwelligen Freizeit- und Sportangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Leichtathletik, Polysport, Jugendriegen und Fussball) offerieren der lokalen Bevölkerung mit Freiwilligenarbeit ein vielseitiges und preiswertes Angebot. Den Betrieb finanzieren wir teilweise durch Bundesmittel, deren Auszahlung wir dank dem Engagement von qualifizierten Trainerinnen und Trainern erwirken (J+S). Doch Leute mit Engagement kann man nur für sich gewinnen, wenn man in Bezug auf die Infrastruktur mit anderen Gemeinden mithalten kann.

Menschen die sich in Vereinen engagieren sind es gewohnt aus wenig (Geld) viel zu machen. Wir sind fast alle auch Steuerzahler in dieser Gemeinde und würden einer Luxuslösung nie zustimmen. Alle die, die sich von der Zukunftskonferenz bis zur Spurgruppe engagiert haben, können bestätigen, dass gerade wir Sportvereine bei den Vorschlägen der Projektleitung hartnäckig nach Sparmöglichkeiten gesucht haben. Apropos Spurgruppe: hat jemand des Septetts sich in der für alle offenen Spurgruppe engagiert?

Hinkender Vergleich mit Projekten in anderen Gemeinden

Wenn das Modul C mit dem Projekt aus der Nachbargemeinde Egg verglichen wird, dann nennt uns bitte nach dem Studium des Projektes wo der Luxus bei der Maurmer Abstimmungsvorlage ist! Nur die Totalsummen miteinander zu vergleichen ist nicht seriös.

Standort Looren – wo sonst?

Altgemeindepräsident Büechi und Altgemeinderat Gantner standen beim Bau der bestehenden Sportanlage hinter dem Standort in der Looren und verzichteten auf die Einzonung von Land an bautechnisch günstigerer Lage. Bereits beim Bau der kombinierten Leichtathletik- und Fussballanlage war klar, dass eine Erweiterung bei normaler Nutzung absehbar ist. Der damalige Gemeindepräsident Büechi äusserte sich an der Orientierungsversammlung für die im Jahre 2002 eingeweihte Anlage dahingehend, dass man nun erst schauen will, ob die Anlage auch genutzt wird und man dann wieder weiterschauen könne. Damit wurden die einschneidenden Kürzungen begründet, wie die Reduzierung der Materialräume und die Streichung einer minimalen Gastroinfrastruktur.

Nicht Vereinshaus sondern Infrastrukturgebäude

Auf den Plänen für die bestehende Sportanlage war das Infrastrukturgebäude an flacher Lage eingezeichnet. Dort ist es heute aufgrund der gesetzlichen Änderungen zum Hochwasserschutz nicht mehr bewilligungsfähig. Die Sportvereine haben bereits im Jahre 2008 den Gemeinderat auf die Übernutzung der Anlage und die fehlenden Infrastrukturbauten hingewiesen. Wieder wurden wir vertröstet, diesmal auf die gesamtheitliche Beurteilung der anstehenden Projekte in der Looren. Die breit abgestützte Spurgruppe hat nun seit dem Jahre 2011 geprüft, zurückgewiesen und gemeinsam mit Gemeinderat und Projektleitung das erarbeitet, was am kommenden 25.09. zur Abstimmung steht. Zu einer Sportanlage gehört auch Raum für den Betrieb und das Einstellen der dazu nötigen Geräte. Bevorzugen die eingangs erwähnten Herren eine Ansammlung von Baucontainern als Material-, Büro- und Verpflegungsgebäude?

Aus Sicht der Sportvereine kann ich folgendes festhalten: Das bestehende Angebot entstand aufgrund der im Jahre 2002 eingeweihten Anlage. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer sind in Maur wegen der attraktiven, nahe zu ihren Wohnorten gelegenen Infrastruktur hier tätig. Wir können heute die Nachfrage nicht befriedigen und werden dies in Zukunft noch weniger tun können, wenn nicht die überfälligen Ausbauschritte bald geschehen. Das was nun zur Abstimmung gelangt ist nicht Luxus, sondern das Nachholen von Versäumnissen, die man auch schon billiger hätte haben können. Doch leider fehlte damals der Weitblick.

Mit einem JA die Zukunft sichern

Mit der Annahme des kompletten Modul C kann die Maurmer Bevölkerung davon ausgehen, dass auch in Zukunft ein auf Freiwilligenarbeit basierendes Sportangebot bestehen wird. Vereinsfunktionärinnen und Funktionäre, Trainerinnen und Trainer sollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und nicht auf den Bau von Infrastrukturgebäuden. Liebe Maurmer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger: Stimmen sie am 25.9.2016 für das komplette Modul C2.

Beat Schweizer, langjähriger Leichtathletiktrainer im TV Maur